Neue Förderphase, bewährte Angebote und viele neue Ideen: Das Digitalisierungszentrum Zeitz (DZZ) nimmt seine Arbeit in der neuen Förderphase wieder auf. Bis 2030 soll das DZZ seine bisherigen Angebote weiterentwickeln, neue Projekte anstoßen und die digitale Entwicklung in Zeitz und im Mitteldeutschen Revier weiter voranbringen. Möglich wird die Fortführung durch eine Förderung von bis zu 2,79 Millionen Euro im Rahmen des Bundesprogramms STARK.
Bewährtes weiterführen, Neues auf den Weg bringen
In den vergangenen Jahren hat sich das DZZ von einem zunächst lokal ausgerichteten Projekt zu einem regional wirksamen Innovations- und Kompetenzzentrum entwickelt. Digitale Bildung, praktische Erprobung neuer Technologien und die Vernetzung regionaler Akteure standen dabei bereits im Mittelpunkt. An diese Erfahrungen möchte das DZZ nun anknüpfen und seine Arbeit in den kommenden vier Jahren weiter ausbauen.
Ein wichtiger Schwerpunkt bleibt die digitale Bildung. Dabei geht es darum, digitale Kompetenzen möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen – unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen. Bestehende Formate wie der Makerspace, Medienbildungsangebote, Schulungen für Seniorinnen und Senioren sowie Angebote für Unternehmen sollen weitergeführt und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten, digitale Technologien selbst auszuprobieren und praktische Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehört unter anderem ein mobiler Makerspace, mit dem künftig auch Schulen, Bibliotheken, Vereine und Kommunen in der Region erreicht werden sollen.
Dabei stehen Themen im Mittelpunkt, die bereits heute und in Zukunft eine wichtige Rolle spielen: Künstliche Intelligenz, Robotik, Programmierung, 3D-Druck, Medienkompetenz und IT-Sicherheit. Neue Lernformate sollen Wissen nicht nur vermitteln, sondern dazu einladen, selbst aktiv zu werden, Dinge auszuprobieren und digitale Anwendungen im eigenen Alltag kennenzulernen. Auch ein digitaler Escape Room ist als interaktives Lernangebot vorgesehen.
Smart Region: Digitalisierung wird vor Ort sichtbar
Der zweite große Schwerpunkt der neuen Förderphase ist der Aufbau einer Smart Region. Hier möchte das DZZ digitale Lösungen konkret erproben und umsetzen, die einen sofortigen und langfristigen Nutzen für die Region haben.
Ein zentrales Vorhaben ist die Entwicklung einer RevierApp. Sie soll künftig zu einer digitalen Anlaufstelle für die Menschen in der Region werden. Geplant sind unter anderem Veranstaltungsinformationen, Mitteilungsdienste, Buchungsmöglichkeiten und weitere Angebote, die die Vernetzung innerhalb der Stadt und der Region unterstützen.
Auch bestehende Projekte rund um digitale und smarte Anwendungen sollen weiterentwickelt werden. Dazu gehören beispielsweise der Ausbau der LoRaWAN-Sensorik, Umwelt- und Klimamonitoring, digitale Infotafeln und Anwendungen mit Augmented Reality. So soll Digitalisierung nicht abstrakt bleiben, sondern dort sichtbar und erlebbar werden, wo sie im Alltag einen konkreten Beitrag leisten kann.
Gemeinsam die digitale Zukunft gestalten
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der neuen Förderphase ist die Vernetzung. Das DZZ möchte Menschen und Organisationen aus Wirtschaft, Bildung, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, Wissen teilen und gemeinsame Projekte unterstützen. Auch Unternehmen sollen künftig noch stärker von den Angeboten profitieren – etwa durch Workshops, Veranstaltungen und neue Netzwerkformate rund um digitale Entwicklungen und Künstliche Intelligenz.
Dabei bleibt ein Grundgedanke bestehen: Digitalisierung gelingt vor allem dann, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. Das DZZ versteht sich deshalb als Ansprechpartner, Impulsgeber und Plattform für digitale Ideen in der Region. Neue Technologien sollen kennengelernt, ausprobiert und gemeinsam mit regionalen Partnern in die Praxis gebracht werden.
Mit der neuen Förderphase beginnt für das DZZ damit ein weiteres Kapitel.
Wir freuen uns darauf, wieder viele Menschen bei Veranstaltungen und Workshops zu begrüßen, gemeinsam mit unseren Partnern neue Ideen zu entwickeln und die digitale Zukunft unserer Region aktiv mitzugestalten.
Wir sind wieder da – und freuen uns auf die nächsten vier Jahre!
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