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Sensor-Zuwachs im LoRaPark Zeitz: Bald erfassen Besucherstrom-Sensoren die Zahl der Gäste

Wer sich momentan zu einem Spaziergang durch die Gärten des Schlosspark Zeitz aufmacht, wird sich beim Passieren des Haupteingangs wundern, was dort errichtet wird. 

Derzeit arbeiten wir an der Integration neuer Sensoren zur Besucherstrom-Messung im LoRaPark Zeitz. Der LoRaPark Zeitz ist ein sensorbasierter Schaugarten für sensorbasierte Anwendungen basierend auf der LoRaWAN Funktechnologie. 

Die Besucherstrom-Sensoren sollen zukünftig automatisch die Anzahl der Parkbesucher zählen, um die Parkverwaltung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Eingängen zu entlasten. 

Jeweils ein Sensor befindet sich am Kassenhäuschen direkt am Haupteingang des Schlossparks, der andere am Eingang von der Moritzburg kommend. Die Daten beider Geräte addieren sich zur Anzahl der täglichen Besucher.

Die Sensoren arbeiten mit Infrarottechnologie und bestehen aus einem Sender und Reflektor. Eine horizontale Lichtschranke registriert, wenn eine Person den Schlosspark betritt oder verlässt. Durch das Unterbrechen der Lichtschranke wird die Bewegung und die Bewegungsrichtung erfasst. 

Im ersten Schritt wurde die Sensorinstallation an der Schlossbrücke durchgeführt. Hierfür wurden Sender und Reflektor direkt gegenüber liegend am Brückengeländer befestigt. Unterstützung erhielten wir dabei von der BVU GmbH Zeitz, einem regionalen Bildungsträger, der uns in Vergangenheit bereits bei der Installation der anderen Sensoren tatkräftig unterstützt hat. Wir verfolgen hier das Ziel der Nachwuchskräfteförderung und Einbeziehung lokaler Akteure.

 

Gestaltete sich die Errichtung des ersten Sensors nahezu komplikationslos, so ist im Gegensatz dazu die Inbetriebnahme des zweiten Sensors komplizierter. Laut Produktbeschreibung ist der Besucherstromzähler auf eine Entfernung von bis zu acht Meter zwischen Sende- und Empfangseinheit ausgelegt. Doch am Haupteingang des Schlossparks gibt es bereits bei einem Abstand von circa 7 m Signalverarbeitungsprobleme. 

Problematisch ist in diesem Zusammenhang neben der Entfernung zwischen dem Sender und Empfänger zusätzlich die Sonneneinstrahlung an der Empfangseinheit am weißen Kassenhäuschen. Durch die Helligkeit in dieser Umgebung misst der Sensor hier momentan nur unzuverlässig die ein- und ausgehenden Personen. Das Problem ist dem Hersteller bekannt und wir bekommen in den nächsten Tage einen Ersatzsensor, der in hellen Umgebungen besser funktionieren soll. 

Auch wir lernen beim Thema LoRaWAN und Sensorik täglich dazu und halten Euch über den Fortschritt im LoRaPark auf dem Laufenden. 

 

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