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Der KI auf der Spur – Projekttag in der CJD Christophorusschule Droyßig

Künstliche Intelligenz (KI) ist heute nicht mehr wegzudenken. Auch in den Unterricht und in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen wird KI immer stärker einbezogen. Welche Risiken und Herausforderungen KI mit sich bringt, wie Jugendliche mit digitalen Medien umgehen und wie sie KI sicher nutzen können war das Thema eines Projekttages des DZZ am 22. Januar an den CJD Christophorusschulen Droyßig.

Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer

Zu Beginn des Projekttages stand der digitale Alltag der Jugendlichen im Fokus. Gemeinsam mit der Klasse erarbeitete J. Wittke, Projektmanager im DZZ und Referent für die Veranstaltung, welche digitalen Medien die Jugendlichen hauptsächlich nutzen, wie lang und warum. Zahlreiche Workshop-Aufgaben und Impulsfragen halfen den Jugendlichen, sich kritisch mit ihrer Mediennutzung auseinanderzusetzen. Dabei entwickelten sich lebhafte Gespräche über die Vorteile digitaler Angebote, aber auch über mögliche Risiken. 

Darauf aufbauend legte Wittke den Fokus auf erste Grundlagen von KI. Anhand anschaulicher Alltagsbeispiele wie Sprachassistenten oder Deepfakes erläuterte er, was unter KI zu verstehen ist – und was nicht. Ein besonderer Schwerpunkt lag außerdem auf der Unterscheidung zwischen menschlichem Denken und maschineller Verarbeitung von Informationen. Eine Schülerin der 7. Klasse staunte über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von KI:

"Ich habe heute herausgefunden das KI mehr Möglichkeiten bietet als ich mir hätte vorstellen können."

Zwischen Alltag und Algorithmus

Einen weiteren Schwerpunkt legte der Projektmanager auf dem Umgang mit digitalen Inhalten, insbesondere mit KI-generierten Beiträgen. Themen wie Fake News, manipulierte Bilder und gezielte Desinformation wurden aufgegriffen und in einen größeren Zusammenhang eingeordnet. Auch der Umgang mit persönlichen Daten und digitalen Spuren im Internet wurden thematisiert.

Abschließend ging es um sicheres Verhalten im Netz. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit starken Passwörtern, Privatsphäre-Einstellungen und dem richtigen Umgang mit problematischen Inhalten auseinander. Zudem wurden Anlauf- und Hilfsstellen thematisiert, an die sich die Schülerinnen und Schüler bei Unsicherheiten oder Problemen wenden können. Eine Schülerin reflektierte den Tag wie folgt:

"Ich war erstaunt das KI eine so rege Nutzung erfährt. Vor allem die Umfragen die wir heute durchgeführt haben waren interessant, also die Selbstreflexion zur Mediennutzung."

Der Projekttag bildet den Auftakttermin für eine Reihe weiterer geplanter Projekttage zu KI und digitalen Themen im Februar und Juni dieses Jahres an den Christophorusschulen in Droyßig. Die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler während des Vortrages verdeutlichten, wie wichtig die Vermittlung von Medienkompetenz bereits bei jüngeren Kindern ist. +++

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