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Digitalisierung im Mittelstand voranbringen – DZZ im Austausch mit KMU

Am 25. Juni beteiligt sich das Digitalisierungszentrum Zeitz (DZZ) als Partner am ersten KI-Summit Mitteldeutschland in der Alten Nudelfabrik Zeitz. Thematisch soll es um den Einsatz von KI im Mittelstand geben – ein herausforderndes und zugleich zentrales Thema für viele KMU. Doch bereits im vergangenen Monat hatte das DZZ-Team die Gelegenheit, Unternehmerinnen und Unternehmer im Rahmen der sogenannten “Wissenswerkstatt” in das Thema Digitalisierung im Mittelstand mit hineinzunehmen. Hier ein kleiner Rückblick.

M. Laue (Leiter DZZ) referiert zum digitalen Reifegrad
Die Wissenswerkstatt findet in den Räumen der Sewig Blk mbH statt

KMU digital aufstellen und Zukunft gestalten

Gemeinsam mit der Sewig Blk mbH und dem Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt startete das DZZ mit zwei Veranstaltungen und starken Partnern in die nächste Runde des bereits erfolgreich erprobten Veranstaltungsformats “Wissenswerkstatt”. DZZ-Leiter M. Laue und Projektmanager J. Wittke gaben teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Fach- und Führungskräften aus KMU einen praxisnahen Einblick in den digitalen Reifegrad und digitale Geschäftsmodelle von KMU.

Im ersten Vortrag des DZZ half M. Laue den Teilnehmenden einzuschätzen, welchen Grad der Digitalisierung ihr Unternehmen aktuell habe. Eine realistische Selbsteinschätzung, auch anhand des Standortes des Unternehmens und anderer Faktoren sei zentral, um zu entscheiden, wo sich ein Unternehmen investieren und im Bereich Digitalisierung noch verbessern könne. Im Mittelpunkt stand hierbei das sogenannte “Digitale Reifegradmodell”. Neben weiteren zentralen Dimensionen wie zum Beispiel internen Prozessen, Kommunikation oder IT-Infrastruktur wurde deutlich, dass Digitalisierung weit mehr sei als die Einführung einzelner Softwarelösungen. Entscheidend sei die ganzheitliche Weiterentwicklung des Unternehmens – von der Strategie über die Führung bis hin zur Nutzung von Daten und digitalen Technologien. Im Ergebnis des Workshops erhielten die Teilnehmenden eine erste Einschätzung ihres digitalen Entwicklungsstands, identifizierten priorisierte Handlungsfelder und nahmen konkrete Quick Wins für den Unternehmensalltag mit.

Im zweiten Vortrag diskutierte J. Wittke mit den Teilnehmenden Grundlagen der Geschäftsmodellierung in der digitalen Transformation. Sein Fazit: “Digitalisierung transformiert Geschäftsmodelle ganzheitlich – von der Wertschöpfung bis zur Organisation – und findet ihren Höhepunkt in hochvernetzten, automatisierten Systemen wie Industrie 4.0.” Anhand praxisnaher Beispiele verdeutlichte Wittke, welche verschiedenen digitalen Geschäftsmodelle es gibt. Diese entstünden in der Regel aus der Kombination passender Erlösmodelle, digitaler Vertriebskanäle und einer starken Vernetzung mit dem Kunden. Die Teilnehmenden wurden angeregt, ihr eigenes Geschäftsmodell einem Muster zuzuordnen und über konkrete Veränderungspotentiale im eigenen Unternehmen nachzudenken. Wittke betonte, dass Prozesse und Geschäftsmodelle innerhalb eines Unternehmens stets sinnvoll gestaltet und neu gedacht werden müssten, bevor sie digitalisiert werden könnten. Ein reger Austausch unter den Teilnehmenden und interessierte Fragen zur praktischen Umsetzung des Gelernten rundeten den Tag ab. +++

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Alle Fotografien dieses Beitrags sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt bei M. Laue (DZZ) Bitte wenden Sie sich an das DZZ, falls Sie die Fotos dieses Beitrags verwenden möchten.

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