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DZZ auf der Buchmesse Droyßig 2026

Droyßig – Im Rahmen der Buchmesse Droyßig 2026 hat das Digitalisierungszentrum Zeitz (DZZ) am 17. April einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Künstliche Intelligenz und Lernen moderiert. Gemeinsam mit dem Publikum wurde diskutiert, wie sich KI auf die Kompetenzentwicklung von Kindern auswirkt und welche Rolle KI in der Literatur der Zukunft einnehmen könnte.

J. Wittke (DZZ) und M. Hönig leiten durch den Fachvortrag

Wer macht hier die Hausaufgaben - Du oder KI?

Der Vortrag von Maxime Hönig (Stadt Zeitz) beleuchtete eine der zentralen Bildungsfragen unserer Zeit: Hilft Künstliche Intelligenz beim Lernen – oder steht sie einem Lernprozess im Weg? Anhand konkreter Beispiele, aktueller Studien und eines klaren Modells zeigte der Vortrag, warum nicht die Nutzung von KI entscheidend ist, sondern die Art der Nutzung. Konkret heißt das, KI hilft Menschen mit soliden Grundlagen, schneller und besser zu lernen – und verschärft gleichzeitig bestehende Kompetenzunterschiede, wenn Grundlagen fehlen. Umso wichtiger ist es, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, KI beim Lernen so einzusetzen, dass sie Denkprozesse unterstützt und nicht ersetzt.

In der anschließenden Diskussion, die durch Projektmanager J. Wittke (DZZ) moderiert wurde, konnte der Blick auf die Literatur- und Hörspielwelt erweitert werden. Gemeinsam mit dem Publikum wurde erörtert, welche Auswirkungen KI auf kreatives Schreiben, Autorschaft und künstlerischen Ausdruck haben kann. Dabei zeigte sich ein breites Meinungsspektrum: von Neugier auf neue Möglichkeiten bis hin zu kritischen Fragen nach Qualität, Transparenz und der Rolle menschlicher Kreativität. Besonders intensiv diskutiert wurde, ob KI-generierte Inhalte als gleichwertig wahrgenommen werden können und welche Grenzen beim Einsatz gezogen werden sollten.

„Wir stehen erst am Anfang der Entwicklung. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt darüber sprechen, wie wir KI im Kulturbereich verantwortungsvoll einsetzen.“

Die Veranstaltung machte deutlich, dass KI längst Teil kultureller und bildungsbezogener Prozesse geworden ist. Umso wichtiger ist ein reflektierter Umgang beim Einsatz von KI – sowohl beim Lernen als auch in der kreativen Arbeit und beim Schreiben.

Das DZZ dankt M. Hönig sowie allen Veranstalterinnen und Veranstaltern der Buchmesse Droyßig für die Einladung und professionelle Zusammenarbeit. +++

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Alle Fotografien dieses Beitrags sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt bei Herr Matthias Laue. Bitte wenden Sie sich an das Digitalisierungszentrum, falls Sie die Fotos dieses Beitrags verwenden möchten.

 

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