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Gut vernetzt ist halb gewonnen – neue kreative Impulse für die Arbeit des DZZ

Eine wichtige Basis der Arbeit des Digitalisierungszentrums (DZZ) ist die Vernetzung mit überregionalen und regionalen Akteuren. Gelegenheit dazu bot sich dem Team des DZZ im August und Anfang September, unter anderem bei den Merseburger Digitaltagen, der Messe Kommunal oder den Erfurter Bildungstagen. Im Austausch mit anderen und durch neue Impulse aus anderen Städten entwickelt das DZZ seine Arbeit stetig weiter.

Von Podcasts auf dem Campingplatz und Digitalen Zwillingen

Was ein Podcast auf dem Campingplatz, Alternativtexte auf Webseiten und digitale Zwillinge miteinander verbindet, erfuhr das Team des DZZ auf den diesjährigen Merseburger Digitaltagen.

Vom 27. bis 28. August standen an der Hochschule Merseburg die Vernetzung mit anderen Praktikerinnen und Praktikern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Mittelpunkt. Verschiedene Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops deckten ein breit gefächertes Repertoire an Themen ab – von KI und Datenschutz über die Digitalisierung der Pflege bis hin zur Verwaltungsdigitalisierung. Auch neue Impulse aus dem Bereich Smart City/Region zählten dazu. 

Besonders praxisnah war die Vortragsreihe des Zukunftszentrums Digitale Arbeit, welches Best Practice Beispiele zur Anwendung von KI und digitalen Lösungen vorstellte. Veranschaulicht wurde dies unter anderem am Beispiel des Feriendorfs Elbe. Gemeinsam mit dem Zukunftszentrum Digitale Arbeit entwickelten die Betreiber des Feriendorfs verschiedene kurze Podcastfolgen, welche Urlauberinnen und Urlaubern eine Einweisung in das Paddeln und die Nutzung von Bungalows geben. Beides ist über einen QR-Code jederzeit abrufbar und entlastet die Mitarbeitenden vor Ort, da sie die Einweisungen nicht ständig wiederholen müssen. Solche und andere Praxisbeispiele machen die Chancen von Digitalisierung im alltäglichen Leben sichtbar. Das Smart City Büro Halle (Saale) beschäftigt sich mit der Anwendung des Digitalen Zwillings in Städten und vernetzt entsprechende Akteure miteinander. 

Neben den vielseitigen Impulsen von der Bühne boten die Merseburger Digitaltage die Möglichkeit, sich mit anderen Akteuren zu vernetzen und auszutauschen. Das ist, wie anfangs erwähnt, ein wichtiges Element, um die Digitalisierung in Sachsen-Anhalt gemeinsam voranzubringen.

3 Männer, vernetzt auf den merseburger digitaltagen
Merseburger Digitaltage in der Hochschule Merseburg
Workshop mit dem Smart City Büro Halle (Saale) zum Digitalen Zwilling

Frische Ideen für die Digitale Bildung

Ebenfalls am 28. August besuchte ein Teil des DZZ-Teams die Bildungsmesse BILDUNG.DIG!TAL in Erfurt.

Besondere Highlights: Die Messe fand im Parksaal des Steigerwaldstadions in Erfurt statt und bot ein umfangreiches Vortragsprogramm, das von Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis gestaltet wurde – unter anderem in enger Zusammenarbeit mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medienbildung (ThILLM) und der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM). Einige zentrale Themenschwerpunkte waren: Künstliche Intelligenz im Schulalltag, inklusive Bildung, digitale Werkzeuge für den Unterricht und Schulträgerorganisation. Besonders interessant war die sogenannte Innovation Area, in der Bildungs-Startups und neue digitale Werkzeuge vorgestellt wurden. Für das DZZ bot die Messe neue Impulse, praxisnahe Lösungsansätze und Ideen in einem der zentralen Bereiche des DZZ: Digitale Bildung.

Location der Bildungsmesse: Steigerwaldstadion (Erfurt)
Projektmanager J. Wittke auf der BILDUNG.DIGITAL

Digitaler Wandel in Kommunen: Chancen und Herausforderungen

Neue Impulse und weitreichende Vernetzungsmöglichkeiten erhielt das Team des Digitalisierungszentrums im August bei weiteren Veranstaltungen, welche die Digitalisierung in Kommunen in den Blick nahmen. Dazu zählen die Messe KOMMUNAL in Göttingen, die CIVI/CON in Wuppertal und die Stadtmarketingbörse in Münster.

Blitzlichter: Auf der Messe KOMMUNAL in Göttingen wurde KI in der Verwaltung thematisiert und diskutiert, wie sich Cyberangriffe auf Kommunen durch den Einsatz von KI verändert haben. Der Kongress für Smart City Lösungen (CIVI/CON) nahm in den Blick, was digitale Souveränität auf kommunaler Ebene bedeutet und wie Bund, Länder und Kommunen gemeinsam dazu beitragen können, digitale Infrastrukturen, Daten und Technologien sicher und souverän zu nutzen. Die Stadtmarketingbörse in Münster verdeutlichte durch eine Vielzahl anschaulicher Praxisbeispiele, wie digitale Technologien erfolgreich im Stadtmarketing eingesetzt werden. Hierzu zählte auch eine immersive Lichtshow im St. Paulus Dom in Münster von Luminiscence, welche die Geschichte des Doms mit Hilfe einer 360 Grad Illumination und Videomapping veranschaulichte.

Für das Team des Digitalisierungszentrums waren die verschiedenen Veranstaltungen eine Gelegenheit, neue Ideen mitzunehmen, Inspiration zu sammeln und Impulse für die eigene Arbeit in Zeitz zu gewinnen. 

Messe KOMMUNAL (Göttingen) adressiert den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Verwaltung
CIVI/CON - Kongress für die Umsetzung von Smart City Lösungen
Immersive Lichtshow im St. Paulus Dom (Münster) - Praxisbeispiel für den Einsatz einer 360° Illumination und Videomapping im Stadtmarketing
Stadtmarketingbörse in Münster der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland

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Fotos:

  • Merseburger Digitaltage: R. Amiri, V. Huster (DZZ)
  • Bildungsmesse Erfurt: J. Wittke (DZZ)
  • Messe Kommunal, CIVI/CON: R. Amiri (DZZ)
  • Stadtmarketingbörse: V. Huster (DZZ)
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